The Microsoft AZ-900 exam is an entry-level Azure fundamentals certification where preparation often hinges on judging the real difficulty level accurately.
Die AZ-900 ist die Grundlagenprüfung für Microsoft Certified: Azure Fundamentals und prüft, ob Kandidaten zentrale Cloud- und Azure-Konzepte sicher verstehen. Sie ist keine technische Administratorprüfung, enthält keine praktischen Labs und verlangt in erster Linie Begriffssicherheit, konzeptionelles Verständnis und die Fähigkeit, typische Azure-Szenarien richtig einzuordnen.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026. Prüfungsinhalte, Frageformate und Richtlinien können sich ändern. Für die verbindliche Detailprüfung sollten Kandidaten vor der Buchung die aktuelle AZ-900-Examensbeschreibung, die „Skills measured“ und die Microsoft-Richtlinien zu Wiederholungen und Zertifizierungsgültigkeit auf Microsoft Learn prüfen.
Die AZ-900 gilt im Vergleich zu rollenbasierten Microsoft-Prüfungen als zugänglich, aber sie ist keine reine Begriffsabfrage. Wer Cloud-Dienste, Identität, Sicherheit, Kostenmodelle und Governance nur oberflächlich auswendig lernt, kann trotz geringer technischer Tiefe ins Stolpern geraten.
Der wichtigste Unterschied zu Prüfungen wie AZ-104 liegt in der kognitiven Tiefe. AZ-900 fragt nicht, ob jemand eine virtuelle Maschine bereitstellen, ein virtuelles Netzwerk konfigurieren oder Monitoring praktisch einrichten kann. Stattdessen muss klar sein, welches Konzept in welchem Szenario passt, warum Azure bestimmte Betriebsmodelle anbietet und welche Verantwortung beim Kunden oder bei Microsoft liegt.
Für Personen mit IT-Hintergrund ist die Prüfung häufig in den technischen Begriffen gut machbar. Die Schwachstellen liegen dann eher bei Preis- und Supportmodellen, Compliance, Governance und dem Unterschied zwischen Azure-Diensten, die ähnlich klingen. Nicht-IT-Kandidaten verstehen dagegen Business-Nutzen, Kosten oder Beschaffungsfragen oft schneller, müssen aber mehr Zeit in Identität, Netzwerkgrundlagen und Sicherheitskonzepte investieren.
Die AZ-900 besteht typischerweise aus einer Mischung verschiedener Fragearten, darunter Multiple Choice, Mehrfachauswahl, Zuordnungsfragen, Drag-and-Drop-Elemente, Reihenfolgefragen und szenariobasierte Aufgaben. Praktische Labs sind nicht Teil dieser Fundamentals-Prüfung. Das ist wichtig, weil sich die Vorbereitung dadurch stärker auf Verständnis, Wiedererkennen von Szenarien und präzise Terminologie konzentriert als auf Kommandozeilen oder Portalabläufe.
Microsoft veröffentlicht die jeweils gültigen Details auf Microsoft Learn. In der Praxis sollten Kandidaten mit einem begrenzten Zeitfenster und einer variierenden Anzahl von Fragen rechnen, statt mit einer garantierten festen Zahl. Die Bestehensgrenze liegt bei 700 von 1000 Punkten, wobei diese Punktzahl keine Prozentangabe ist, sondern Teil des Microsoft-Bewertungssystems.
Bei der Prüfungsstrategie zählt deshalb Ruhe mehr als Geschwindigkeit. Da es keine Negativbewertung für falsche Antworten gibt, lohnt es sich, zunächst sichere Punkte mitzunehmen, unsichere Fragen zu markieren und am Ende gezielt zurückzukehren. Bei Auswahlfragen hilft das Eliminationsverfahren: Offensichtlich falsche Optionen werden gestrichen, anschließend wird zwischen den plausiblen Antworten anhand des Szenarios entschieden.
Wer die Prüfung nicht besteht, sollte die Wiederholungsregeln kennen. Nach dem ersten Fehlversuch ist üblicherweise eine Wartezeit von 24 Stunden vorgesehen; nach weiteren Fehlversuchen verlängert sich die Wartezeit in der Regel auf 14 Tage. Microsoft begrenzt außerdem die Anzahl der Prüfungsversuche innerhalb eines Jahres, weshalb ein zweiter Versuch nicht als Ersatz für eine strukturierte Nachbereitung geplant werden sollte.
Wenn Sie eine geführte Vorbereitung bevorzugen, kann ein Azure Fundamentals AZ-900 Training helfen, die Themenfolge zu strukturieren. Readynez wird hier als kommerzieller Anbieter genannt; die fachlichen Prüfungsangaben sollten dennoch immer gegen die aktuellen Microsoft-Learn-Seiten geprüft werden.
Die meisten Schwierigkeiten entstehen nicht durch tiefes Engineering, sondern durch ähnlich klingende Begriffe und Querschnittsthemen. Azure enthält viele Dienste, deren Namen schnell gelernt sind, deren Zweck aber im Prüfungskontext sauber unterschieden werden muss. Wer nur Dienstlisten wiederholt, erkennt in Szenariofragen oft nicht, welche Antwort Microsoft erwartet.
Ein klassischer Stolperstein ist das Shared-Responsibility-Modell. Kandidaten müssen verstehen, welche Aufgaben je nach Servicemodell bei Microsoft liegen und welche weiterhin beim Kunden verbleiben. Infrastructure as a Service, Platform as a Service und Software as a Service unterscheiden sich nicht nur technisch, sondern auch in Betrieb, Kontrolle und Verantwortung.
Ein zweites schwieriges Feld sind Kosten, Abrechnung und Support. Die Prüfung kann prüfen, ob ein Dienst verbrauchsabhängig, reserviert oder über eine andere Kostenlogik bewertet wird, welche Werkzeuge zur Kostenkontrolle dienen und welche Support- oder Service-Level-Begriffe in einem Szenario relevant sind. Das wird häufig unterschätzt, weil es weniger technisch wirkt als Compute oder Networking.
Auch Identität und Zugriff sollten nicht oberflächlich behandelt werden. Microsoft Entra ID, früher Azure Active Directory, Rollen, RBAC, Abonnements, Ressourcengruppen und Verwaltungsgruppen bilden eine logische Struktur. Wer diese Hierarchie nicht versteht, verwechselt schnell Authentifizierung, Autorisierung und Ressourcenzugriff.
Praxisnähe lässt sich auch ohne Prüfungs-Labs herstellen. Sinnvoll ist es, im Azure-Portal einen kostenlosen oder eingeschränkten Testzugang zu erkunden, ohne produktive Ressourcen aufzubauen, und den Azure-Preisrechner anhand kleiner Szenarien zu verwenden. Dadurch werden Kostenmodelle, Regionen, Verfügbarkeitsoptionen und IAM-Konzepte greifbarer, ohne dass die Vorbereitung in eine Administratorausbildung abgleitet.
Der Lernaufwand hängt stark vom Hintergrund ab. Wer bereits mit Cloud-Grundlagen, Netzwerken und Identitätsdiensten vertraut ist, benötigt meist weniger Zeit, sollte aber gezielt die nichttechnischen Bereiche prüfen. Wer aus Vertrieb, Projektmanagement, Einkauf, Compliance oder einem anderen Business-Kontext kommt, sollte mehr Zeit für technische Grundbegriffe einplanen und Beispiele bewusst mit Geschäftsentscheidungen verbinden.
Ein sinnvoller Vorbereitungsweg beginnt mit der aktuellen Microsoft-Examensbeschreibung. Danach folgt ein erster Durchgang durch Cloud-Konzepte, Azure-Kernservices, Identität, Sicherheit, Governance, Compliance, Kostenmanagement und Support. Erst danach sind Übungsfragen sinnvoll, weil sie zeigen, ob das Wissen nur wiedererkannt oder tatsächlich angewendet werden kann.
Für viele Kandidaten funktioniert ein Zeitraum von zwei bis vier Wochen gut, wenn regelmäßig gelernt wird. In einer kompakten Variante kann die erste Woche Cloud- und Azure-Grundlagen abdecken, die zweite Woche Sicherheit, Identität und Governance vertiefen, die dritte Woche Kosten, Support und Übungsfragen bündeln und die vierte Woche für Wiederholung, markierte Schwächen und eine Probesituation unter Zeitdruck genutzt werden. Wer schon in Azure arbeitet, kann diesen Plan verkürzen; wer neu in IT-Grundlagen ist, sollte einzelne Themen nicht überspringen, nur weil sie im Lernmaterial knapp wirken.
Ein häufiger Fehler ist, Übungsprüfungen zu spät oder ohne Zeitlimit zu verwenden. Übungsfragen sind nicht nur Wissensabfragen, sondern trainieren das Lesen von Szenarien, das Erkennen von Schlüsselwörtern und den Umgang mit ähnlichen Antwortoptionen. Ebenso wichtig ist es, falsche Antworten zu analysieren, statt nur die richtige Option zu merken.
Wer nach AZ-900 weitere Microsoft-Themen plant, kann mehrere Lernschritte bündeln. Ein Unlimited Microsoft Training-Modell kann für Kandidaten sinnvoll sein, die nach den Grundlagen in Richtung Administration, Security oder Microsoft 365 weiterlernen möchten. Inhaltlich sollte der nächste Schritt aber vom Zielprofil abhängen, nicht vom Wunsch, möglichst viele Prüfungen nacheinander abzulegen.
AZ-900 ist ein Einstieg in Azure, aber keine Voraussetzung für die rollenbasierten Microsoft-Prüfungen. Das ist für die Erwartungshaltung wichtig: Die Prüfung belegt Grundlagenverständnis, ersetzt aber keine operative Erfahrung mit Azure-Administration, Architektur oder Security Engineering.
Der naheliegende nächste Schritt für technische Rollen ist häufig AZ-104 für Azure Administrator Associate. Während AZ-900 konzeptionell bleibt und keine Labs enthält, prüft AZ-104 praktische Administrationsaufgaben rund um Identität, Storage, Compute, Networking und Überwachung deutlich tiefer. Wer also nach AZ-900 in Richtung Betrieb oder Plattformadministration gehen möchte, sollte anschließend praktische Übungen und reale Azure-Konfigurationen einplanen.
Für Business-Rollen kann AZ-900 dagegen bereits das passende Ziel sein. Product Owner, Sales-Teams, Einkauf, Management oder Compliance-Funktionen profitieren davon, Azure-Begriffe, Kostenlogik, Governance und Sicherheitsverantwortung sauber einordnen zu können. Der Wert der Zertifizierung liegt dann weniger in der technischen Umsetzung als in besseren Gesprächen mit Cloud-Teams, Dienstleistern und Entscheidern.
Wichtig ist auch die Gültigkeit: Microsoft-Fundamentals-Zertifizierungen wie Azure Fundamentals laufen nach aktueller Microsoft-Policy nicht ab. Rollenbasierte und Spezialzertifizierungen folgen dagegen anderen Regeln und werden in der Regel über regelmäßige Online-Renewals aktuell gehalten. Praktisch bedeutet das: AZ-900 ist ein stabiler Grundlagenbaustein, während spätere Rollenprüfungen stärker an laufende Produktänderungen gebunden sind.
Wer breiter in Azure einsteigen möchte, findet unter Microsoft Azure-Kursen weitere Themenbereiche. Entscheidend bleibt jedoch, den nächsten Lernschritt aus der Rolle abzuleiten: Administration, Entwicklung, Security, Datenplattform oder Cloud-Grundlagen für Business-Funktionen verlangen unterschiedliche Vertiefungen.
Ein Fehlversuch ist meist kein Zeichen dafür, dass AZ-900 grundsätzlich zu schwer ist. Häufig zeigt er, dass einzelne Domänen unausgewogen gelernt wurden. Die Ergebnisübersicht sollte deshalb nicht nur als Punktzahl betrachtet werden, sondern als Hinweis darauf, welche Themen beim zweiten Anlauf Priorität haben.
Nach einem Fehlversuch sollte die Vorbereitung nicht einfach von vorn beginnen. Besser ist es, die schwachen Bereiche zu isolieren, die relevanten Microsoft-Learn-Abschnitte erneut zu bearbeiten und anschließend gezielte Übungsfragen unter Zeitdruck zu lösen. Besonders lohnend ist die Nacharbeit bei Kosten, Governance, Identität und Shared Responsibility, weil diese Themen mehrere Prüfungsbereiche verbinden.
Vor der erneuten Buchung sollte außerdem geprüft werden, ob sich die „Skills measured“ seit dem ersten Versuch geändert haben. Microsoft aktualisiert Fundamentals-Prüfungen nicht täglich, aber Produktnamen, Gewichtungen und Schwerpunktsetzungen können sich verändern. Wer mit älteren Lernmaterialien arbeitet, sollte diese gegen die aktuelle Examensseite abgleichen.
Die AZ-900 ist für eine Microsoft-Prüfung eher einsteigerfreundlich, aber nicht automatisch einfach. Sie verlangt kein tiefes Administrationswissen, prüft aber ein breites Spektrum an Cloud-, Azure-, Sicherheits-, Governance- und Kostenthemen.
Nein. Die AZ-900 enthält keine praktischen Labs. Praktische Übungen im Azure-Portal oder mit dem Azure-Preisrechner sind trotzdem nützlich, weil sie abstrakte Konzepte verständlicher machen.
Microsoft gibt für die AZ-900 eine Bestehensgrenze von 700 von 1000 Punkten an. Diese Zahl sollte als Microsoft-Score verstanden werden, nicht als einfache Prozentrechnung.
Mit IT- oder Cloud-Vorkenntnissen kann eine kompakte Vorbereitung ausreichen. Ohne Cloud-Erfahrung ist ein strukturierter Zeitraum von zwei bis vier Wochen realistischer, besonders wenn Identität, Netzwerkbegriffe, Kostenmodelle und Governance neu sind.
Nach aktueller Microsoft-Policy laufen Fundamentals-Zertifizierungen wie Microsoft Certified: Azure Fundamentals nicht ab. Für rollenbasierte und Spezialzertifizierungen gelten andere Renewal-Regeln, die Kandidaten direkt bei Microsoft prüfen sollten.
Die AZ-900 ist gut machbar, wenn die Vorbereitung zur eigenen Ausgangslage passt. IT-Profis sollten Business-, Kosten- und Compliance-Themen ernst nehmen, während Einsteiger ohne technischen Hintergrund Identität, Netzwerke und Ressourcenkonzepte gezielt festigen sollten. Entscheidend ist nicht, jeden Azure-Dienst auswendig zu kennen, sondern Szenarien korrekt einzuordnen.
Eine praktische nächste Maßnahme ist, die aktuelle Microsoft-Examensbeschreibung zu prüfen, eine kurze Selbsteinschätzung der schwachen Domänen zu machen und anschließend einen Lernplan mit Übungsfragen unter Zeitdruck aufzusetzen. Wenn dabei Fragen zur passenden Vorbereitung oder zum weiteren Azure-Lernpfad entstehen, können Sie Readynez kontaktieren.
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